Standschäden durch Lockdown

Stillstand tut selten gut. Dies mussten wir im vergangenem Jahr 2020 fast alle schmerzlich spüren. Auch an Fahrzeugen geht der Lockdown nicht spurlos vorbei.

Sollten Sie durch den Lockdown Ihr Fahrzeug wenig bis gar nicht bewegt haben, empfehlen wir Ihnen dringend zu einer Fahrzeugüberprüfung.
Die besten Voraussetzungen für langes Stehen hat Ihr Fahrzeug natürlich in einer geschützen Garage. Aber auch die Garage ist kein Garant für Schadenfreiheit.

Folgende Probleme können nach langem Stehen auftreten:
* Reifen: Temperaturunterschiede können den Reifenluftdruck sinken lassen und Reifen können sich durch die Dauerbelastung platt stehen.
* Bremsanlage: Wenn die Handbremse dauerhaft angezogen ist, können sich Bremsbeläge festsetzen und die Seilzüge der Handbremse rosten an.
* Dichtungen: Manschetten, Gummis und Dichtungen können porös werden
* Klimaanlage: Wird das Fahrzeug nicht bewegt, können an der Klimaanlage Korrosion oder Undichtigkeiten entstehen. Auch Schäden am Kompressor sind möglich. An feuchten Stellen bilden sich Bakterien und Schimmel. Achtung – gesundheitsschädigend!
* Fahrzeugbatterie: Diese kann sich durch langes Stehen selbst entladen.

Steht Ihr Fahrzeug nicht in einer geschlossenen Garage sind auch Flugrost an Bremsen und Blech durch die Witterung möglich. Baumharz und Vogelkot können dem Fahrzeuglack schädigen.

Sichern Sie sich direkt einen Termin, um Ihr Fahrzeug überprüfen zu lassen. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Kontaktieren Sie uns gern telefonisch unter 0351 / 27 22 65 24 oder per E-Mail
info@autowerkstatt-dresden.com.

4 Kommentare auf “Standschäden durch Lockdown

  • 1. Juni 2021 um 12:03
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    Wir haben einen Oldtimer in der Garage, der schon seit 10 Jahren nicht mehr gefahren ist. Es ist gut zu wissen, dass sich Bakterien an der Klimaanlage bilden können und diese auch gesundheitsschädlich sind. Ich werde mir eine KFZ Werkstatt suchen, die sich mein Auto nochmal genau anschaut, bevor ich es wieder auf die Straße nehme. 

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  • 11. August 2021 um 10:35
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    Da auch ich überwiegend im Home Office war, war mein Auto relativ lange nicht in Benutzung. Ich wusste nicht, dass ich dadurch die Bremsbeläge festsetzen und die Seilzüge der Handbremse anrosten können. Ich werde auf jeden Fall einen Autoservice in Anspruch nehmen, bevor ich mich wieder auf die Fahrt mache.

    Antwort
  • 15. Februar 2024 um 09:47
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    Ich wusste nicht, dass durch den Lockdown auch Schäden am Auto entstehen konnten. Es stimmt, dass sich die Reifen durch die Dauerbelastung platt stehen können. Ich werde gleich mal bei einem Autohaus mit Werkstatt anrufen und einen Termin zur Kontrolle machen.

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  • 27. Februar 2024 um 15:06
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    Die Tatsache, dass ein Auto nach langer Standzeit zu ungewöhnlichen Schäden neigt, konnten wir selbst auch sehr häufig feststellen. Besonders bei älteren Autos sehen wir immer wieder an sonst eher seltenen Stellen eine Rostbildung. Es ist sicherlich ratsam jedes Auto, egal in welchem Alter oder Zustand, ab und zu in Bewegung zu bringen, selbst Unfallautos sollten bewegt werden. Ansonsten breiten sich zusätzliche Schäden aus.

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